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Schein oder Sein…

19. Oktober 2009

… das scheint hier die Frage zu sein. Scheinbar genügt die Aufmerksamkeit, die manche Menschen in ihrem realen Leben erhaschen nicht und es werden spannende, mitreißende Ereignisse inszeniert. So geschehen kürzlich in den USA, wo scheinbar ein Heißluftballon mit einem Sechsjährigen an Bord abgetrieben war. Stundenlang hatte die US-Öffentlichkeit mitgefiebert und gebangt, doch letztendlich sieht es nun so aus, als habe der Kleine in der Zeit wohlbehalten auf dem Spielplatz gespielt.

Was bewegt die Menschen dazu, die Öffentlichkeit an der Nase herumzuführen? Und was bewegt andere Menschen dazu, Ihnen dazu scheinbar Respekt zu zollen? Sheriff Jim Alderden erklärte am Sonntag zu dem beschriebenen Fall, die Eltern hätten „eine gute Show für uns abgezogen, und wir haben sie ihnen abgekauft“. Eine gute Show?

Die Bluewater-Geschichte war dann wohl auch eine gute Show? Hier inszenierte eine Marketingagentur einen Terrorangriff in einer US-Kleinstadt – das ganze sollte als Promotion für einen Film dienen.

Was wird die nächste gute Show? Die Landung Außerirdischer auf der Akropolis? Vielleicht bin ich ja in dem Bezug etwas humorlos, aber meiner Meinung nach ist so eine Irreführung der Medien höchst bedenklich. Bei mir schüren solche Meldungen Skepsis – irgendwann glaube ich vielleicht nicht mehr, das ein Kind scheinbar entführt wurde oder ähnliches.

Andererseits bekommt man möglicherweise die Aufklärung des Schein-Events gar nicht mit in unserer informationsüberfluteten Welt. Dann verschwimmt Schein und Wirklichkeit, wir fangen an, in einer Scheinwelt zu leben. Erinnert so ein bißchen an die Matrix, was? Ja, vielleicht gibt es die „reale Wirklichkeit“ gar nicht?

Aber vielleicht trügt ja auch der Schein?

Rein von der Wortwahl her findet Ihr in diesem Artikel jedenfalls mehr Schein als sein, um das mal aufzuklären ;-)

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Zum Glück zurück

6. September 2009
Bevor sich meine Blog-Abstinenz nun schon fast jährt, melde ich mich zurück in die Welt des Laien-Kommentars im digitalen Konglomerat. Ihr könnt sicher an dem ersten Satz erkennen, wie sehr ich mich doch danach gesehnt habe, wieder mit wichtigtuerischen Floskeln um mich zu werfen und meine wenigen Leser zu belästigen. Aber schön, dass Ihr trotzdem da seid :-)

Ja… widrige Umstände haben mich an dieser Art der Freizeitbeschäftigung gehindert. Beispielsweise musste ich meine Pseudo-Weisheiten bei unzähligen Kneipen-Abenden in der „realen“ Welt zum besten geben. Oder ich habe mich berieseln lassen und bequemerweise die verschiedenen Medien nur konsumiert, ohne mich einzumischen (es sei denn, man zählt das Abschalten mittels elektronischen Handgeräts auch als Einmischung). Aber jetzt wird wieder lamentiert! Ha! Die Welt hat nur darauf gewartet! Zum Glück bin ich zurück!

Als kleines Schmankerl, passt vielleicht auch zum Thema Freizeitgestaltung (ne kleine Eselsbrücke brauch ich ja schon…), hab ich eine lustige Website für den kulinarisch interessierten Weltenbummler entdeckt: AirlineMeals.net. Hier kann der gemeine oder auch der priviligierte Fluggast ein Foto der Verköstigung mit ein paar Angaben zum zugehörigen Flug hochladen und seine Bewertung dazu abgeben. Ganz interessant, was sich da alles finden lässt. Zum Beispiel ein spektakuläres Lufthansa-Menü:

Lufthansa

Oder auch ein Menü während eines Fluges der Uzbekistan Airways: 

Uzbekistan Airways 

Viel Spaß noch!

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Grammy für Fahrstuhlmusik?

14. Oktober 2008

Die deutsche Fernsehlandschaft in der Krise… das sogenannte Unterschichtenfernsehen überrollt das Bildungsfernsehen. Kein neues Phänomen, aber einer bringt es nun im entsprechenden Medium dem Zuschauer direkt und ohne Umwege ins Wohnzimmer. Reich-Ranicki spricht aus, was schon in vielen Köpfen gedacht wird. Danke.

Ich muss ja zugeben, dass ich auch ab und zu in diese Dokusoaps (wobei ich finde, dass das „Doku“ in diesem Wortkonstrukt möglicherweise irreführend erscheint – wirklich dokumentarisch wird ja oftmals nicht gearbeitet) reinzappe. Zum Beispiel auf dem Crosstrainer im Fitnessstudio – zur Nebenbei-Berieselung. Dafür eignen sich solche TV-Formate hervorragend. Aber keineswegs für ein unterhaltsames, abendfüllendes Programm.

Sicher ist das Ganze nur ein Missverständnis. Man muss hier formal differenzieren: Zwischen gut gemachtem Unterhaltungs- Kultur- und Informationsfernsehen und den tumben Berieselungs-Formaten. Diese können natürlich nicht mit einem gemeinsamen Fernsehpreis bedacht werden. Denn preisverdächtig sind die Berieselungs-Formate sicher nicht… oder gibt es auch einen Grammy für Fahrstuhlmusik?

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Die Welt im Treibsand

8. Oktober 2008
… so, nun will ich mich gar nicht lang mit irgendwelchen fadenscheinigen Entschuldigungen aufhalten, weshalb es hier drei Monate brach lag. Steigen wir lieber wieder direkt in die Thematik ein.

Die Welt am Abgrund. Die Börsen auf Talfahrt. Die Finanzbranche in Panik. Panik? Vielleicht aber auch nur ein reinigendes Donnerwetter. Vielleicht wird so der Blick auf das Wesentliche wieder zurecht gerückt. Um unseren Benedetto zu zitieren: „Wer das Haus seines eigenen Lebens nur auf sichtbare und materielle Dinge – wie Erfolg, Karriere und Geld – aufbaut, der baut auf Sand.“ …ja momentan wohl sogar Treibsand.

Natürlich wünsche ich niemandem, dass er sein jahrelang mühsam Erspartes verliert und Angst um seine Zukunft, seine Altersabsicherung haben muss. Es trifft immer auch „die Falschen“. Aber ich glaube, es tut so manchem Börsianer nicht schlecht, wenn er erkennt, dass das Leben auch trotzdem weiter geht (und es auch noch andere Dinge, außer Aktienkursen, auf der Welt gibt).

Geldmonster. Fabio Sommaruga/Pixelio

In diesem Sinne… immer die Augen offen halten.

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Nur noch wenige Stunden…

4. Juli 2008

… dann geht er los, der vierwöchige super-Urlaub. Ich hoffe, Ihr seid neidisch! :-)

Bis im August dann.

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doppel-upps…

11. Juni 2008

… da ist schon Juni und es ist wieder nicht viel passiert. So kann es ja nicht weitergehen. Wird es aber bestimmt, wenn ich die Sache realistisch betrachte. Bin nämlich fast den kompletten Juli im Urlaub :-)

Das gab es noch nie. Jedenfalls nicht in meiner Laufbahn als berufstätige Corinna. Herrlich… freue mich wie ein Schneekönig. Obwohl in dem Zusammenhang sollte man nicht von Schnee sprechen, sondern eher von Sonne, Strand und Meer…

… aber schon irgendwie krass, dass man jahrelang warten muss, bis mal ein Urlaub länger als zwei Wochen gemacht wird. Das passiert mir so schnell nicht mehr. Jeder muss ja sehen, wo er bleibt ;-)

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upps…

6. Mai 2008

… da ist schon Mai, und ich hab nichts Gescheites mehr in diesen Blog geschrieben. Wo bleibt die Zeit frage ich mich da nun? Vielleicht gibt es da so ein kleines Monsterchen, was unaufhörlich die Sekunden, Minuten, Stunden und Tage auf isst… falls es jemand gesehen hat, grüßt es schön. Ich würde das Tierchen gern mal sprechen und ihm eine Diät vorschlagen – etwas FDH schadet ihm sicher nicht ;-)

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Geld verpufft im Transrapid-Tempo

28. März 2008

transrapider Geldfluss1,85 Milliarden Euro / 3,8 Milliarden Euro… wer blickt da schon durch… eine Null mehr oder weniger… das kann uns doch als Otto-Normalverbraucher-Steuerzahler-Bahnfahrer-Stammtischteilnehmer-und-was-sonst-noch-so-geht-Wisser doch völlig egal sein. Oder doch nicht? Solche exorbitanten Summen kann ich mir auf einem Haufen ehrlich gesagt gar nicht vorstellen… wie hoch ist so ein Stapel von sagen wir 10-Euro-Scheinen?

Nur was ich mir vorstellen könnte, ist, dass man mit dem Geld was durchaus Sinnvolleres anstellen könnte. Was nützt es mir, innerhalb von kürzester Zeit vom Flughafen München… äääähhh in die Innenstadt… ähhh und so weiter…. na jedenfalls sagen wir einfach mal „Schwupp-die-Wupp“ von A nach B zu kommen?

Ich plädiere für die Entschleunigung.
Das geht mir sowieso alles viel zu schnell. Wir packen uns unsere Terminkalender voll ohne Ende, hetzen von einem Ort zum nächsten und kommen überhaupt nicht mehr dazu, kurz durchzuatmen.

Um noch mal auf die Geld-Geschichte zurückzukommen… selbst den Chinesen scheint das ganze Unterfangen ja jetzt zu teuer zu sein… also scheint es ja doch eine Grenze nach oben zu geben. Irgendwie beruhigend.

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Update

25. Februar 2008

Ich wurde gebeten, das „gute-Vorsatz“-Thema doch noch mal aufzugreifen. Also ein kleines Update dazu: habe seit fast drei Wochen nicht mehr geraucht und der Traummann ist möglicherweise auch in Sicht… jedenfalls gibt es da eine sehr vielversprechende Entwicklung ;-)

Dafür muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich ein Kilo zugenommen habe. Naja, man kann nicht alles haben. Aber so ne 2/3-Erfüllungsquote für meine Vorsätze kann sich sehen lassen :-)

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Ab geht die Post…

15. Februar 2008

… so titelte eine große deutsche Zeitung diese Tage.  Da würde ich mal sagen, das haben die auf den Punkt gebracht ;-)

 Geld, Kohle, Pinke, Pinke… und immer mehr davon. Tja, die kriegen eben alle den Hals nicht voll. Vorne hui, hinten pfui. Naja, ich könnte natürlich noch mehr solche Phrasen dreschen, aber hilft ja alles nix. Ich hoffe, die kriegen sie alle dran. Geldsäcke. Aasgeier. Ratten. So, jetzt reichts.